Stoffwechselkur 21Tage- Das derzeit angesagte “Diät- Geheimnis” der Reichen im Selbstest!

Ihr erfahrt hier auf diesen Seiten alles über meinen Selbstversuch, nämlich die Stoffwechselkur im 21 Tage Modus. Als zusätzliche Motivationsspritze habe ich diesen Blog ins Leben gerufen, um hier allen Interessierten Einblicke in das Vorhaben zu geben. Aber auch Personen, die diese Kur ebenfalls gerade durchziehen sind herzlich willkommen, fleißig zu kommentieren, Erfahrungen, Rezepte und Tipps zu teilen. Eine kritische und vorallem neutrale Sichtweise soll hier gewahrt werden.

Die 21 Tage Stoffwechselkur – was steckt überhaupt dahinter?

Es geht hier um ein ganzheitliches Wohlfühl-Programm, nicht um eine der üblichen Diäten. Essen sollte ein Genusserlebnis und eine Energiequelle für uns sein. Doch wir essen häufig mehr, als wir verbrennen können. Bekanntermaßen ist unsere Kost zu fett, zu salzig, zu ballastarm und viel zu zuckerlastig. Wir bewegen uns chronisch zu wenig. Unser Stoffwechsel gerät auf Dauer ebenso aus den Fugen wie die Figur. Unser natürliches Gefühl des Wohlbehagens wird zunehmend gestört. Statt etwas dagegen zu tun, passen wir unsere Definition von Wohlgefühl ständig dem Lebendgewicht an. Alle guten Vorsätze halten genau bis zum nächsten Döner, Marzipantörtchen oder Nussecke. Wir beklagen als Folge unserer kalorischen Fehlentscheidungen immer mehr Zipperlein. Wir verspüren ein andauernde Leistungsminderung und Energielosigkeit. Wir tendieren zu Bauchspeck, Cellulite und Verdauungssproblemen, die vermeidbar wären. Brauchen wir noch bessere Gründe, um endlich mal eine Stoffwechselkur zu probieren?

Das Diät-Geheimnis der Reichen, der Schönen und Prominenten

Einiges von den Schlankheitsrezepten der Reichen und Schönen ist nicht tauglich für uns. Es sind offene Geheimnisse: Fotomodels nehmen häufig Kokain gegen ihre Hungergefühle. Junge Schauspielerinnen helfen sich mit Bulimie oder Magersucht zur schlanken Hollywood-Figur. Stundenlanges Work-out mit dem Personal Trainer kann nur jemand praktizieren, der hohe Gagen kassiert und vor einem Millionenpublikum bestehen muss. Einen angeblichen, aber auch umstrittenen Erfolgsgaranten der Stoffwechselkur, das HCG Hormon, lassen sich die Stars spritzen. Die Kosten dafür bewegen sich im 5-stelligen Rahmen. Für uns als Normalerverbraucher schlicht unrealistisch.
Mir geht es bei diesem Selbstversuch auch um das Wohlbefinden sowie eine Entlastung und Regulierung meiner Stoffwechselvorgänge im Rahmen der dreiwöchigen Kur. Wenn dadurch einige Pfunde purzeln, prima. Es ist aber nicht das wichtigste Ziel. Die 21-Tage-Stoffwechselkur präsentiert sich als ganzheitliche Kurmaßnahme, die durch Homöopathie und gezielte Nahrungsergänzung unterstützt wird. Sie teilt sich in drei Phasen auf: die Ladephase, die Diätphase und die Stabilisierungsphase. Dieses Phasenmodell soll eine Umprogrammierung des Stoffwechsels ermöglichen. Mit neu aufgestelltem Stoffwechselgeschehen soll es langfristig zu keinem Jojo-Effekt mehr kommen. Das vermisste Wohlbefinden kehrt ohne radikale Diätmaßnahmen und sportliche Anstrengungen zurück, so lautet das Versprechen. Insbesondere die hartnäckigen Fettpolster sollen durch die Umprogrammierung einschmelzen können. Zusätzlich zu diesem Effekt findet im Organismus eine kontrollierte Entgiftung statt. Denn viele Toxine – beispielsweise aufgenommene Schwermetalle aus Zahnplomben, Aluminium-Kochgeschirr und Getränkedosen – speichern sich vorzugsweise im Bauchfett ab. Untersuchungen aus Amerika belegen, dass bestimmte Toxine – allen voran die Pestizide – in der Lage sind, uns dick zu machen. Die Krux dabei ist: Je mehr Fettansammlungen wir haben, desto mehr Toxine können sich einlagern. Sind viele dieser Toxine in der Lage, Fettansammlungen zu produzieren, entsteht ein Teufelskreis ohne Fluchtmöglichkeit. Im Bauchfett, das von Medizinern in neuerer Zeit als ein eigenständiges “Organ” gewertet wird, richten diese Toxine besonders viele Schäden an. Sie können zu entzündlichen Reaktionen führen und Diabetes mellitus, Rheuma, Leberverfettung, das metabolische Syndrom, Bluthochdruck oder Herzkrankheiten verursachen. Das “bisschen Übergewicht” von zehn Kilogramm kann also fatale Folgen haben. Hollywood wird wahrscheinlich nie an meiner Türe klingeln, aber beim Blick in den Spiegel möchte ich eine gute Figur machen. Mein öffentliches Selbstexperiment motiviert mich hoffentlich zum Durchhalten.

Organische Fehlsteuerung statt schlechter Futterverwertung?

Erfinder dieses ganzheitlich orientierten Stoffwechsel-Programms ist der Endokrinologe A.T.W. Simeons. Seine jahrelangen Studien über die Fettleibigkeit ergaben, dass Adipositas und Übergewicht auf eine Fehlfunktion des Hypothalamus zurückzuführen sind. Das würde auch erklären, warum keine Diät dauerhaft funktioniert. Dr. Simeons setzt dagegen nun eine bewusste Stoffwechsel-Umsteuerung, die Auswirkungen auf diese Fehlsteuerung haben soll. An den beiden “Ladetagen” zu Beginn der Stoffwechselkur soll man lustvoll Fettes futtern, was das Zeug hält. Zugleich bekommt man Globuli, die man bis zum Ende der Stoffwechselkur nimmt. In der nachfolgenden 21-tägigen “Diätphase” – der eigentlichen Stoffwechsel-Umprogrammierung – isst man nur bestimmte Lebensmittel bzw. ersetzt diese durch Diätshakes und Nahrungsergänzung. Es gibt genaue Vorschriften darüber, wann man welche Lebensmittel essen darf. Vor allem Obst und Gemüse stehen auf dem Plan, dazu mageres Fleisch. An Eiweißhaltigem wird immer nur eine Art pro Mahlzeit verzehrt, ebenso an Obst. Tabu sind Streichfette, Öle und Butter, Kohlenhydrate wie Nudeln oder Brot, Milch, Alkohol sowie sämtliche Zuckerarten und Zuckeraustauschstoffe außer Stevia. Das “Stoffwechselkur 21Tage”- Projekt begleitet man mit der Einnahme von Mineral- und Nährstoff-Shakes. Außerdem stehen organischer Schwefel, Antioxidantien in Kapselform und Omega 3-Kapseln auf dem Speiseplan. Im Anschluss an die Diätphase schließt sich eine ebenfalls 21-tägige Stabilisierungsphase an. Phase 2 kann man übrigens beliebig verlängern. Sollte man sich gut fühlen, aber mit dem erzielten Gewichtsverlust nicht zufrieden sein, macht man das Diät-Programm unter Auslassung der beiden “Ladetage” einfach nochmals.

Stabiles Gewicht nach der Umprogrammierung, HCG Hormon wirklich gut?

In der nachfolgenden “Stabilisierungsphase” der 21-Tage-Stoffwechselkur verzichtet man auf die Globuli, nimmt aber die Nahrungsergänzung bis auf den organischen Schwefel weiter. Auch die Omega-3-Kapseln könnten ab jetzt weggelassen werden. Das neue Körpergewicht soll sich in diesen 21 Tagen stabil auf einem neu gesetzten “Set-Point” einstellen können. Die folgenden sechs Monate gelten als Testphase, ob die Umstellung geklappt hat. Man kehrt nun nach und nach zu einer normalen Ernährung zurück. Vorteilhaft wäre beispielsweise eine weitgehend pflanzliche Ernährung. Vegane oder vegetarische Kost mit seltenen Ausflügen in die üblichen Fleisch- und Fischmahlzeiten wäre schon wegen der dadurch erzielen Fettreduzierung wünschenswert. Kritisch gesehen wird mittlerweile die Einbindung des HCG-Hormons. Den Kritikern zufolge wird dieses Hormon häufig unkritisch in beliebigen Dosen eingenommen. HCG wird üblicherweise nur in der Schwangerschaft produziert. In der 21-Tage-Stoffwechselkur nach Dr. Simeon wird es per Tropflösung eingenommen, um einen schnelleren Gewichtsverlust zu zeitigen. Die strittige Frage ist, ob weibliche Hormone tatsächlich im Rahmen einer Diätmaßnahme sinnvoll sind, zumal Hormone per se ein gewisses Risiko darstellen. Die HGC-Hormone gaukeln dem Organismus vor, er sei schwanger. Für Männer ein neues Erlebnis, das zunächst abschreckt. Die vorgespiegelte Hungersnot veranlasst den Organismus, Fettdepots abzubauen. Schauen wir mal, ob es auch bei mir klappt.

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